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und los geht´s...

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Nach einer recht kurzen Nacht in dem Motel und prüfenden Blick aus dem Fenster, beschlossen wir uns nach dem „Erstkontakt mit amerikanischen Kaffee, der in dem Motel angeboten wurden (-> war entgegen unseren Erwartungen gar nicht schlecht), direkt zur Route 1 aufzumachen. Zuvor haben wir aber noch das mitgebrachte Headset mit Skye ausprobiert und nach Hause telefoniert. Das hat hervorragend funktioniert und dank echtem „High Speed“ Internet war die Verbindung auch quasi versatzfrei. So werden wir wohl weiterhin prime und vor allem günstig in Kontakt bleiben. Das Handy jedenfalls ist ab sofort aus.

Nach den ersten Aufregungen, ob unser Navi noch funktioniert, das uns aus LA herausführen sollte (was es auch dann getan hat und an dieser Stelle auch ganz hilfreich war) machten wir unseren ersten Abstecher bei Ralph’s – die Supermärkte sind hier wirklich 1A.

Was wir beim Fahren zunächstfeststellten, war dass hier alles etwas größer, breiter ist und man sich dauernd überlegt „Darf ich hier links abbiegen“ J. Mike hat sich aber schnell schon an den SUV gewöhnt und findet das Fahren sehr angenehm – ich habe mich noch nicht getraut hinter das Steuer zu setzen, sondern warte die noch weniger befahrenen Strecken ab.

Leider war es den ganzen Tag recht bedeckt und diesig und ab und zu am Morgen gab es leichten Nieselregen, so sind wir an den ersten Stränden dann zwar vorbeigefahren und haben auch die „Baywatch“ Rettungsschimmerhäuschen gesehen und die Köpfe der Surfer im Pazifik, die auf „die perfekte Welle“ warteten. Wir haben uns aber hier zunächst nicht aufgehalten, sondern den nächsten Starbucks angefahren um endlich unseren zweiten Kaffee zu bekommen und uns die Villen an der Küste anzusehen.

So ein „Strandhäuschen“ hier fände ich auch ganz nett! ;-)


über Santa Barabara nach Santa Maria

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Wegen des schlechten Wetters beschlossen wir, unser erstes Outletcenter anzusehen. Wir hatten im Vorfeld bereits recherchiert, wo es solche Outletcenter gibt und fuhren dann von Oxnard, wo es riesige Erdbeerfelder und lasterweise Zitronen gibt, nochmal ein kurzes Stück auf der #101 zurück nach Camarillo, wo wir dann sehen konnten, was Amerikaner unter Shopping-Malls verstehen – echt der Wahnsinn – gefiel mir richtig gut und wir konnten auch die noch benötigten Sachen, die wir für unseren weiteren Urlaub, v.a. in den Nationalparks noch benötigen einkaufen.

Nachdem wir hier etwas getrödelt und schön gebummelt sind, fuhren wir anschließend direkt die #101 nach Norden weiter zu unserem nächsten Zwischenstopp Santa Barbara.

Naja – hier merkt man direkt, dass alles auf Tourismus ausgelegt ist und irgendwie habe ich mir die Stadt nach den Beschreibungen der Reiseführer idyllischer, malerischer und sehenswerter vorgestellt.

Ich will nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat – hier konnte man schön am Strand, an der Wharf und durch die „Altstadt“-Straßen spazieren und sich die Sehenswürdigkeiten ansehen, wie z.B. den Delfinbrunnen, aber ein bißchen weniger Trubel wäre mir lieber gewesen.

Was ich dann aber sehr schön fand, waren dann die Wohngebiete durch die wir durchkamen um die „Mission Santa Barbara“ uns anzusehen.

So gegen 16:30 machten wir uns dann anschließend auf noch nach Santa Maria zu kommen, wo wir das nächste Motel reserviert hatten.

Die Strecke dorthin war auch ein „echtes Highlight“ – Rock Slide wurde die Strecke laut einem Schild genannt und war eine tolle Berglandschaft, die natürlich noch besser wirkte, da endlich die Sonne und blauer Himmel da war. Mike hat mir zwar einige Berge genannt, muss ich aber später noch nachtragen.

Auch die ersten „Drogenfelder“ (Beliebter Ausdruck von Mike für Weinberge) tauchten vor Santa Maria auf. Sehr häufig kamen wir an alten rostigen Glocken am Strassenrand vorbei. Einige waren mit einem Schild „El Camarillo Route“ ausgezeichnet. Der Sinn und Zweck hat sich uns aber entzogen. Weiss hier jemand mehr?

Endlich in Santa Maria kamen wir zu unserem Motel, das Guesthouse Inn – einfach, aber sauber und vor allem mit Kühlschrank um die Getränke kalt zu stellen.

Hier hatten wir Lust auf unsere erste amerikanische Pizza und nach kurzem Suchen fanden wir auch das Straw Pizza Hut – mit einer echten super Works- Pizza, die dicke für zwei Personen reichte und auf den „Ziehkäse“ hatte ich mich schon den ganzen Tag gefreut.

So schauen wir mal, was uns der nächste Tag so bringt, nun ist es 5:45, d.h. wir haben den ganzen Tag noch vor uns, vor allem nun vor allem für mich mit den wirklich hoffentlich tollen Highlights.


Wrap up

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Gefahrene Meilen: 190
Hotel: Guesthouse Inn Santa Maria (sauber, gut und günstig)

Eindrücke Mike:

Ich habe heute einiges gelernt. So werde ich in Zukunft nur noch skypen und mein nöchstes Auto hat Automatik und Tempomat. Das Land und vor allem die Leute hier sind viel attraktiver und interessanter als ich es gedacht hätte. Ein Kassierer im Outlet jammerte, dass er nicht von der Fussball XY (ich schreibe es nicht … könnte Markenrechte verletzten) mitbekommen würde, ich jammerte zurück, dass es mir schon zu den Ohren rauskommt.

Eindrücke Alex:

Allem in allem ein sehr schöner Tag – trotz des etwas diesigen Wetters – was den ersten Eindruck vom Pazifik etwas schmälerte. Das Shopping fand ich toll, Santa Barbara sehenswert – für mich aber ist hier kein längerer Aufenthalt notwendig.
Lecker Pizza als guten Abschluß des Tages!

USA Westen 2006


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