Wegen des schlechten
Wetters beschlossen wir, unser erstes Outletcenter anzusehen. Wir hatten im
Vorfeld bereits recherchiert, wo es solche Outletcenter gibt und fuhren dann
von Oxnard, wo es riesige Erdbeerfelder und lasterweise Zitronen gibt, nochmal
ein kurzes Stück auf der #101 zurück nach Camarillo, wo wir dann sehen konnten,
was Amerikaner unter Shopping-Malls verstehen – echt der Wahnsinn – gefiel mir
richtig gut und wir konnten auch die noch benötigten Sachen, die wir für
unseren weiteren Urlaub, v.a. in den Nationalparks noch benötigen einkaufen.
Nachdem wir hier etwas
getrödelt und schön gebummelt sind, fuhren wir anschließend direkt die #101
nach Norden weiter zu unserem nächsten Zwischenstopp Santa Barbara.
Naja – hier merkt man
direkt, dass alles auf Tourismus ausgelegt ist und irgendwie habe ich mir die
Stadt nach den Beschreibungen der Reiseführer idyllischer, malerischer und
sehenswerter vorgestellt.
Ich will nicht sagen, dass es mir nicht gefallen
hat – hier konnte man schön am Strand, an der Wharf und durch die
„Altstadt“-Straßen spazieren und sich die Sehenswürdigkeiten ansehen, wie z.B.
den Delfinbrunnen, aber ein bißchen weniger Trubel wäre mir lieber gewesen.
Was ich dann aber sehr
schön fand, waren dann die Wohngebiete durch die wir durchkamen um die „Mission
Santa Barbara“ uns anzusehen.
So gegen 16:30 machten
wir uns dann anschließend auf noch nach Santa Maria zu kommen, wo wir das
nächste Motel reserviert hatten.
Die Strecke dorthin war
auch ein „echtes Highlight“ – Rock Slide wurde die Strecke laut einem Schild
genannt und war eine tolle Berglandschaft, die natürlich noch besser wirkte, da
endlich die Sonne und blauer Himmel da war. Mike hat mir zwar einige Berge
genannt, muss ich aber später noch nachtragen.
Auch die ersten
„Drogenfelder“ (Beliebter Ausdruck von Mike für Weinberge) tauchten vor Santa
Maria auf. Sehr häufig kamen wir an alten rostigen Glocken am Strassenrand
vorbei. Einige waren mit einem Schild „El Camarillo Route“ ausgezeichnet. Der
Sinn und Zweck hat sich uns aber entzogen. Weiss hier jemand mehr?
Endlich in Santa Maria
kamen wir zu unserem Motel, das Guesthouse Inn – einfach, aber sauber und vor
allem mit Kühlschrank um die Getränke kalt zu stellen.
Hier hatten wir Lust auf
unsere erste amerikanische Pizza und nach kurzem Suchen fanden wir auch das
Straw Pizza Hut – mit einer echten super Works- Pizza, die dicke für zwei
Personen reichte und auf den „Ziehkäse“ hatte ich mich schon den ganzen Tag
gefreut.
So schauen wir mal, was
uns der nächste Tag so bringt, nun ist es 5:45, d.h. wir haben den ganzen Tag
noch vor uns, vor allem nun vor allem für mich mit den wirklich hoffentlich
tollen Highlights.