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Von Frankfurt nach L.A.

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Nun sind wir bereits 6 Stunden im Flieger und haben schon über die Hälfte der Zeit geschafft.

Nachdem ich es nun endlich geschafft habe, die Einreiseformulare fehlerfrei auszufüllen (hat tatsächlich nach dem 4ten oder war es der 5. Versuch?? für 2 Personen geklappt) vertreibe ich mir die Zeit mit dem ersten Zwischenbericht.

Heute morgen nach einer „schlaflosen“ Nacht vor lauter Reisefieber starteten wir pünktlich um 9 Uhr zu unserer ersten großen Reise mit Reiseziel Los Angeles und hoffentlich einem tollen 3 wöchigen Urlaub.

Auf ging es Richtung Frankfurt, wo wir für unseren Wagen für die nächsten 3 Wochen einen Unterstellplatz reserviert haben.

Bequem ging es dann via Shuttelbus zu Terminal 1, Gate B,  wo wir uns eincheckten und die zwei Sicherheitskontrolles passierten.

Im Nachinein muss ich sagen, dass ich mir die zwei Sicherheitskontrollen schlimmer vorgestellt habe, da Mike den „halben Elektroladen“ (Laptop, Digi-Cam, Navi, diverse Kabel,….) mitgeschleppt hat, aber die Kontrollen in LA haben wir ja noch vor uns.

Tipp für alle Frauen: Keine Absatzschuhe o.ä. modernes Schuhwerk anziehen – die müssen auf alle Fälle ausgezogen werden – mit meinen Sneakers hatte ich auf alle Fälle bis jetzt keine Probleme!

Nach einem angenehmen Aufenthalt in der Lounge und kleinem Snack ging’s auf zum Boarding um 13:00 und pünktlich um 14:00  hob unser Lufthansa- Flugzeug LH 450 ab gen Westen!

Und nun sitze ich hier und vertreibe mir so zwischen den Mahlzeiten, Film gucken „Wo die Liebe hinfällt“ (feine Schnulze für Frauen J ), lesen und Mike mit unseligen Fragen löchern, die Zeit mit den ersten Zeilen für unseren Reisebericht.

Eigentlich kann ich es noch gar nicht richtig fassen, dass wir uns schon im Urlaub befinden, nach den letzten stressigen Wochen – ich glaube ich begreife es erst, wenn wir amerikanischen Boden unter den Füssen haben.


und weiter zum Hotel

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Plangenau und ohne Verspätung landet der Lufthansa Jumbo auf dem Internationalen Flughafen von Los Angeles … endlich auf amerikanischem Boden.

„Jetzt wird lustig“ denken wie uns und begeben uns direkt zur Einwanderung für Besucher. Der ganze Stress, der hierüber immer verbreitet wird, bestätigt sich für uns nicht. Es dauert schon seine 45 Minuten bis wir unsere Fingeradrücke und das Portraitfoto hinterlassen haben, aber gegen die Einwanderung in Mexico City ist die Schlange faktisch nicht vorhanden. Unsere Koffer waren dann schon vom Band geholt und somit gings dann auch zügig weiter.

Direkt vor dem Terminal gehen die Busse zu den Autovermietern ab. Der Bus zur Alamo-Abholstation kam dann auch sofort. Dort angekommen kamen wir sofort an die Reihe. Es gab keinerlei Probleme mit unserem Email-Voucher oder den beiden Fahrern. Statt der gebuchten Equinox-Klasse (die es ja hier gar nicht gibt, wurde uns sofort die SUV Klasse angeboten). Der sehr freundliche Herr am Schalter (der sogar wußte, wo wir in Deutschland herkamen … der Armee sei dank J), bot uns dann einen Chevy TrailBlazer zu unseren Konditionen an oder gegen Aufpreis von 10$ pro Tag den „viel besseren“ Buick Rainier, den wir dankend ablehnten. Choiceline bekamen wir nicht. Ich denke mal, weil wir unser Auto in Las Vegas abgeben wollen – der TrailBlazer stand dann auch in der Reihe „out of State“ und hatte himmelblaue Nevada-Plates.

Nach einer kurzen Inspektion konnten wir keine Mängel am Fahrzeug feststellen – außer vielleicht, dass eine Leiter zum Einsteigen fehlte. Wir haben dann noch schnell das TomTom Navi montiert und unser erstes Ziel, das Hilton Garden Inn, eingegeben. Und schon gings los. Ein wenig musste ich mich schon an die Automatik und die Ampeln HINTER der Kreuzung gewöhnen, aber es war kaum Verkehr und so haben wir das Hotel auch vollkommen problemlos gefunden.

Für das Trinkgeld am nächsten Tag haben wir dann schnell noch ein paar Dollar am Autmaten gezogen. Jetzt wird sich zeigen, ob die Visa-Card von der DKB tatsächlich absolut gebührenfrei ist.

Im Hilton Garden Inn hatte man auch schon unsere Reservierung vorliegen und verlangte nur noch nach der Kreditkarte. Das Zimmer war neu, modern eingerichtet und geräumig. Nach 14 Monaten wöchtentlichen London Trips ist jedes Hotelzimmer, das mehr als 30cm Platz um das Bett herum bietet eine Art Halle J. Wir haben dann noch den Fernseher angeschmissen – aber unseren guten Vorsatz, bis mindestens 22:00 Uhr wach zu bleiben.konnten wir nicht mehr halten, immerhin waren wir jetzt schon 24 Stunden auf den Beinen.

Das war ein super Tag, bei dem wirklich alles absolut reibungslos funktioniert hat. Von der Garage in Frankfurt bis hin zum Internet-Anschluss im Hotel. So optimal hatten wir es uns wirklich nicht vorgestellt.


Wrap up

Gefahrene Meilen: 4
Hotel: Hilton Garden Inn El Segundo (spitze, aber nicht billig - sehr flughafennah)

Eindrücke Mike:
Ich hatte mit viel viel mehr Stress gerechnet. Die Vorbereitung war optimal. Die 1000 Tips und Infos der Foren und die lange Vorbereitung haben sich ausgezahlt. Einziges Manko: Ich habe wirklich jedes denkbare Gerät dabei – bis hin zum KFZ-Lader für das Ersatzhandy – nur der Kartenleser für die DigiCam, den hab ich vergessen … deshalb müsst Ihr Euch noch ein wenig mit Bildern gedulden.

Eindrücke Alex:
Ich kann hier Mike nur beipflichten, ich hatte es mir auch stressiger vorgestellt – aber aufregend war es auf alle Fälle und ich war dann endlich froh als wir im Motelzimmer waren, das richtig gemütlich ist,  mit Blick auf den toll angelegten Pool und dann die Anspannung nachließ und jetzt so der entscheidende Klick im Kopf sich einstellte – Mensch, wir sind jetzt wirklich im Urlaub – California Dreaming,…. !

Auf geht’s zu neuen Abenteuern.

USA Westen 2006


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