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Warum der Westen? Ganz einfach: Es gibt sicher mehr zu sehen, als man in einem ganzen Leben besichtigen kann. Dazu kommt der große Abwechslungsreichtum der Attraktionen. Man kann große Städte ansehen, aber auch in der freien Natur Wandern. Von alpenähnlichen Gebirgsregionen bis hin zu bizarren Felslandschaften bietet der Westen alles, was das Urlauberherz begehrt.
Unsere erste individuelle Tour sollte zudem nicht unbedingt in einem Land stattfinden, dessen Sprache wir nicht sprechen oder in dem es mit der moderen Technik nicht so weit her ist. Die USA sind hier optimal.
Sicher, wir sind jetzt nicht die glühensten Anhänger der aktuellen US-Administration. Aber: Was sagt die über die Schönheit des Landes und die Menschen aus, die darin leben? Deshalb ist das auch kein Grund, die USA zu meiden. Und: man kann ich ein viel besseres Urteil darüber erlauben, "wie die Ami so sind", wenn man das selbst einmal erlebt hat.
Nicht zuletzt haben uns die Erlebnisse unserer Bekannten, die letztes Jahr einen Trip durch den Westen gemacht haben, angespornt, dies auch einmal anzugehen.

Die Organisation

Wenn man sich keiner Reisegruppe anschließt hat man eine ganze Menge zu tun, um seinen Trip zu planen. In unserem Fall stand von vorene herein fest, dass wir mit dem Auto auf eigene Faust fahren wollten. Das bot für uns die größte Freiheit. Wie kommt man nun am all die nötigen Infos zu Flügen, Mietwagen, Hotels, Sehenswürdigkeiten, Nationalparks oder so wichtigen Fragen wie "Wie siehts aus mit Internetzugang? Kann ich da auch POP3 und Skype machen?". "Passen unsere Koffer Marke XY in das Auto Modell Z?" oder "In welcher Richtung fahre ich am besten in den Nationalpark ein?". Ganz einfach:

Man besucht Foren wie das Amerika Forum oder usa-reise.de. Dort gibt es wahnsinnig viele Infos über die Suchfunktion zu finden und bei offenen Fragen schlägt einem dort eine unglaubliche Hilfsbereitsschaft entgegen. Wir waren total begeistert von der Möglichkeit, unsere Planung von den erfahrenen Mitgliederm bewerten zu lassen und haben undendlich viel gelernt. Deshalb an diese Stelle noch einmal vielen lieben Dank an alle, die uns bei der Planung unterstützt haben!!!

Wie kommen wir zu unserem Flug?

Zunächst musste erst einmal eine grobe Planung her, um festlegen zu können, welchen Flug, oder besser, welche Flugkombination wir nehmen würden. Zunächst haben wir unsere Must-Have-Ziele definiert (siehe nächste Seite "Unsere Route"). Daraus blieben die Flughäfen San Francisco, Las Vegas und Los Angeles (man kommt schon dort vorbei, wenn man den Highway No.1 fahren will). Im geplanten Zeitfenster ergab sich für uns dann ein Gabelflug: Am 12.05. von Fankfurt nach Los Angeles und am 01.06. von Las Vegas zurück nach Frankfurt. Natürlich haben wir zuvor abgeklärt, dass keine unnötige Einwegmiete auf unser Fahrzeug aufgeschlagen wird :)

Daraus ergab sich dann nach einigem hin und her unsere endgültige Route.

Welches Auto?

Auch zum Auto haben wir uns viele Gedanken gemacht und viele Tips aus den Foren bekommen. Am Ende lief es auf die Entscheidung zwischen einem Full-Size-Modell und dem Chevy Equionx hinaus.

Die Equionx-Klasse ist eine neue Fahrzeug-Klasse, die in Deutschland von einigen Anbietern über Alamo angeboten wird und nicht direkt über den Vermieter zu bekommen ist. Eshandelt sich dabei um ein Mini-SUV. Was man halt in den USA unter einem "Mini" versteht :) Es ist ein recht nettes - und vor allem sparsames - neues SUV von GM.

Diese Fahrzeuge scheinen an den Anmietstationen momentan noch ziemlich rar zu sein. Deshalb - wurde in den Foren berichtet - seht häufig ein Upgrade auf das nächstgrößere SUV an - das wäre bei Alamo überlicherweise der Chevy Trailblazer. Mit beiden Fahrzeugen könnten wir prima leben, auch wenn man an den Trailblazer besser einen Tankwagen anhängt.
USA Westen 2006


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