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Flamingo Paradise Brunch-Buffet |

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Der allerletzte Tag. Heute sollte es zurück in das kalte deutsche Deutschland gehen. Unser Flug sollte nach Plan um 17:05 Uhr vom McCarran Airport abgehen. Wir wollten zwei Stunden vorher da sein und haben noch mal zur Sicherheit zwei Stunden für die Abgabe des Mietwagens einkalkuliert. Das hieß, spätestens um 13:00 aufzubrechen. Ursprünglich wollten wir uns noch ein wenig an den Pool des Bally´s legen, aber wir hatten uns Tags zuvor dermaßen verbrannt, dass da nichts mehr zu machen war. Also beschlossen wir, zuerst einmal unsere letzten Coupons einzulösen und unserer erstes Frühstück dieser Reise am Flamingo-Buffet einzunehmen. Vorher haben wir noch ausgecheckt und unserer Gepäck beim Gepäck-Boy aufgegeben. Das Flamingo Buffet war grandios. Es ist als Brunch ausgeschrieben und daher bis 14:00 Uhr geöffnet. Es gab dann auch alles was das Herz begehrt an Frühstück und Lunch. Wir hatten einen 5$ Coupon, den man uns jeweils pro Person angerechnet hat – wir haben also 10$ Rabatt bekommen und somit für zwei Personen inkl. Tax 17$ bezahlt. Für uns als ausgewiesene Nicht-Frühstücker war das mal eine tolle Erfahrung. Mit Erstaunen haben wir beobachtet, was unsere Gastgeber so morgens alles verdrücken können und vor allem, welche Mengen an Fett. Naja, von nichts kommt nichts ;-) Wir hatten jedenfalls Spaß an Eggs aller Art, Speck, Kartoffeln, Prime Rip, Muffins, Bagels, Croissants, Tacos, Kuchen und Eiscreme. So lange, bis es Alex ziemlich schlecht wurde.
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Bye Bye Trailblazer |

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Also ging es schweren Herzens auf zur Alamo Station. Hier kam dann zum letzten Mal unsere Western-Region Karte des TomTom zum Einsatz. Bei Alamo lief alles prima, keine Beanstandungen. Wir räumten unseren Trailblazer aus, der fast drei Wochen lang unser zweites zu Hause gewesen war und fanden noch ein paar nette Andenken in Fächern und Schlitzen. Jetzt hatten wir wieder unser ganzes Gepäck in der Hand, das Auto war leer. Ein unmissverständliches Zeichen, dass unser Urlaub jetzt vorbei war und die brutale Realität in Form des Arbeitsalltages auf uns wartete. Um uns die Beine ein wenig zu vertreten sind wir noch ein bisschen den Strip hinuntergelaufen, bis zum Monte Carlo und wieder zurück. Im Bally´s haben wir dann noch ein wenig Roulette gespielt – mittags sind dort die Mindesteinsätze reduziert (5$). Ich habe wieder alles verloren, was ich gestern gewonnen hatte – that´s live. Jedenfalls haben wir unter dem Strich keine Miesen gemacht. Der durchschnittliche Vegas-Tourist soll während seines Aufenthaltes in SinCity 600$ verzocken. Wenn man mal die ganzen geizigen Europäer weglässt, muss das ja noch höher liegen. Wir hatten zwar noch Bargeld, das war aber für evtl. Weine aus dem Duty Free Shop gedacht.
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Bye Bye USA |

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Mit
dem Alamo Shuttle gings dann zum Flughafen. Ein letztes Mal wurden wir gefragt
wo wir her kämen. Ein letztes Mal kam auf die Antwort „Germany“ die Gegenfrage
„Which Part?“. Ein letztes Mal hörten wir, dass jemand, den der Frager kannte
in der Nähe von Heidelberg stationiert ist oder war. Ob sie das in 10 Jahren
noch wissen?
Am
Flughafen waren es noch 41° Celsius. Dann ging es in das Gebäude. Einchecken
lief problemlos. Unser Flug hatte dann eine Stunde Verspätung. Man erzählte uns
später eine ziemlich wirre Geschichte von zuviel Gewicht und zu hohen
Temperaturen. Die Condor fliegt mit 767-300 und die kommen gerade so von
Frankfurt nach Las Vegas. Wenn es jetzt extrem heiß ist und die Leute lange im
Outlet und an den Buffets waren (wie wir) kann es zu Problemen bei der
Berechnung der Spritmenge kommen. Offenbar hatte man auch einen Taschenrechner
aus dem Baujahr des Flugzeuges benutzt. Das gab es wohl noch keine
Punkt-Vor-Strich Regel oder so was.
Der
Flug war ruhig. An Schlaf war natürlich nicht zu denken, das Essen war grausam.
Um ca. 15:00 Uhr waren wir dann wieder in Frankfurt. Kein Problem mit den
Koffern oder der Einreise. Nach 14 Monten jede Woche London denke ich manchmal,
die müssten mich doch schon kennen bei der Einreise. Ich sehe jedenfalls häufig
die gleichen Gesichter.
Nachdem
wir dann - typisch für den Flughafen – von Teil C zum Teil A laufen mussten, um
unser Shuttle zu bekommen, fanden wir dann auch unser Auto noch in der Garage
vor – alles OK. Damit hatte dann ausnahmslos alles geklappt, was wir uns
vorgenommen hatten. Sogar der Freitag-Nachmittag-Stau ist ausgeblieben zwischen
Frankfurt und Heidelberg. Es ist unfassbar. Ob Murphy im Urlaub war in diesen
drei Wochen?
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Wrap up |

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Gefahrene Meilen: 6 Hotel: Bally´s Las Vegas (Da schau her, ein Palast von Zimmer – immer nach den neuen Zimmern fragen!).
Eindrücke Alex: Ein schöner letzter Tag mit einem sehr leckeren Frühstücks-Buffet. Warum es mir dann nicht so gut ging weiß ich nicht so genau. Aufregung vom Flug oder waren es doch Bacon und Egg ? Naja, nach ein paar Metern laufen im Wildlife Habitat des Flamingos (zu sehen sind Vögle, Fische und Schildkröten) haben wir ein letztes Mal gezockt und sind dann zum Flughafen aufgebrochen, wo wir dann die Zeit bis zum Abflug totschlagen mussten. Der Flug war ok, dass Essen war fürchterlich – habe fast keinen Bissen runtergebracht. Die Fahrt nach Hause verlief dann problemlos, wobei ich dann schon sehr mit der Müdigkeit zu kämpfen hatte.
Eindrücke Mike: Das Frühstücks-Buffet im Flamingo hat mich noch einmal richtig aus den Socken gehauen. Das war sehr gut und die Auswahl war groß und der Rabatt riesig. Ich war dann auch froh, noch etwas beim Roulette verloren zu haben. Ansonsten wäre sicher 7 Jahre Pech gefolgt oder so was. Erstaunt war ich dann auch, dass alles zu prima geklappt hat und wir keinerlei Probleme – nicht mal Diskussionen hatten. Das Auto hatte eine kleine Macke an der Tür, die wohl beim Parken von einem Nebensteher verursacht worden war. Mal sehen, ob noch was kommt.
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