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Factory Outlet Las Vegas

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Die letzten beiden Tage unserer Tour wollten wir ein wenig entspannen. Las Vegas ist da ja der optimale Ort – hier kann man bekanntlich Ruhe und Einsamkein finden ;-)

Man kann auf jeden Fall ein Outlet Center finden. In Vegas muss man dazu einfach nur am Strip Richtung Süden abbiegen und hinter dem Flughafen befinden sich dann schon die Outlets. So nebenbei bekommt man die riesigen Hotel-Tempel auch mal bei Tageslicht zu sehen. Die meisten (Ballys, Aladdin und Flamingo eingeschlossen) sehen dann ziemlich vergammelt aus.

Im Outlet Center angekommen wurden dann wie gewohnt die Rollen verteilt. Während Alex nach schönen Klamotten suchte, wurde ich an der Männerbank abgestellt. Bein Bedarf wa auch voll uns ganz in Camarillo gesättigt worden. Das war für Männer optimal: Eine Runde laufen, geplant vorgehen und gezielt zuschlagen. Nie mehr als zwei Stücke anprobieren. Alex war aber gar nicht zufrieden mit dem Outlet in Vegas. Man stelle sich vor: Ein T-Shirt soundso war hier doch 20% teurer als in Camarillo. Man konnte hier auch sehr viel mehr Touris sehen als damals in Californien. Wer also die Möglichkeit hat, irgendwo auf dem flachen Land in ein Outlet zu gehen, sollte dies tun.


Las Vegas Boulevard South

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Da unser Hotel uns das tolle Angebot gemacht hatte, ein kleine Flasche Wasser für nur 4,5$ zu erwerben, suchten wir mit unserem TomTom noch schnell den nächsten Vons Supermarkt auf, wo der Wasserpreis noch nicht an den Ölpreis angeglichen war.

Danach haben wir uns dann am Südende des Strips im MGM Grand herumgetrieben, wo es noch antike Maschinen gibt, die Geldstücke akzeptieren. Alex war ganz glücklich, denn hier gab es noch die begehrten Becher zum Sammeln der Münzen. Die einarmigen Banditen in den anderen Casinos fressen alle nur noch Scheine oder Tickets.

Im MGM Grand gibt es dann noch das Löwen-Gehege, in dem ein paar Löwen mitten im Hotel ausgestellt sind. Wir konnten aber nur zwei kleine Löwen sehen. Den anderen war es wohl ein bisschen zu dumm, sich hier den Massen zu präsentieren.

Vom MGM Grand sind wir dann ins New York New York rüber gelaufenm dessen Kulisse von außen schon beindruckend wirkt. Hier hat man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von New York nachgebaut. Das Mandala Bay, das Luxor, das Trpoicana und das Excalibur haben wir nur von außen fotografiert. Immerhin war es schon 16:00 Uhr und wir wollten ja noch an unseren Pool.

Gesagt getan. Der Ballys-Pool ist nicht wirklich die Ultra-Attraktion. Er ist aber nett gemacht, einer der letzten tiefen Pools, es war kaum etwas los, die Musik war schön leise und keine Straße in der Nähe. Zum Entspannen eigentlich optimal. Als sich die Sonne dann ans Untergehen machte gings für uns wieder ins Zimmer und von da auf die Piste.


Das Mirage-Buffet

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Vorher haben wir uns allerdings noch den im Internet verfügbaren Buffet-Ratgeber auf Rate-Vegas.com reingezogen. In Kombination mit den uns vorliegenden Coupons ergab sich für uns das Buffet entweder im Flamingo oder im Harrah´s. Beides nicht unbedingt die neusten Themenhotels.

Wir hatten im Zimmer schon fleissig den „wie spiele ich was“ Sender des Ballys angesehen und wussten trotzdem noch nicht wie das mit den Automaten funktioniert. Da haben wir uns erst einmal für den Slotclub des Ballys angemeldet. Hier kann man Treuepunkte sammeln im Ballys, Paris, Flamingo, Harrahs, Rio und einigen anderen Casinos. Weil wir Deutsche waren und die Dame am Reward-Schalter gut gelaunt war, bekamen wir zwei Ballys T-Shirts und Kugelschreiber. Da hat sich der Slotclub schon gelohnt. Wie wir später feststellten gibt es an den Automaten unterschiedliche Sperrzeiten, nach denene erst die Rewards gutgeschrieben wurden. Auf unserem Weg zu den Buffets kamen wir zuerst im Flamingo vorbei, wo wir ein Spiel an Maschinen mit dem wahnsinnigen Einsatz von 2 Cent gewagt haben. Jeder hat mal zwei Dollar eingeschoben. Während Alex alles verzockt hat, habe ich im allerletzten Spiel mit dem allerletzten Credit 16$ gewonnen ;-) Im hochautomatiserten Las Vegas bekommt man ein Ticket ausgedruckt, mit dem man entweder am nächsten Automaten weiterspielen oder sich den Gewinn an einem anderen Automaten auszahlen lassen kann.

Also gings weiter zum Harrahs. Am Buffet stand eine ca. 100 Meter lange Schlange an. Außerdem war das Ambiente hier nicht so der Knaller. Die Leute gehen sicher wegen des Coupons da hin – so wie wir.

Wir beschlossen, noch im nächsten Hotel zu schauen. Das war dann das Mirage. Hier gibt es noch die weissen Tiger von Siegfried und Roy zu sehen – außerdem haben die beiden dort ein Delphin-Gehege. Beides war leider schon geschlossen. Am Buffet war keine Schlange und es war auch nur zwei Dollar teuerer als das Harrahs, nämlich 22,50$ pro Person. Da wir ja schon 12 Dollar gewonnen hatten, haben wir diese dann als Investition gesehen und hier gegessen. Das Buffet war wirklich toll – uns hat es jedenfalls gut gefallen. Die Auswahl war super, das Ambiente schön und der Service gut. Wir kennen ja kein anderes Buffet in Las Vegas! Es gab Gerichte aus aller Welt, natürlich Shrimps und Hummer, asiatisch, lateinamerikanisch, nordamerikanisch, italienisch und natürlich ein Suppen-, ein Salat- und ein Dessertbüffet. Letzters war mein eigentliches Ziel des Abends. Die Kunst ist es, bei den Hauptgängen so viel oder so wenig kontrolliert zu essen, dass man erst beim zweiten Dessert-Gang meint, man könne nicht mehr aufstehen. Das haben wir beide gut hin bekommen.


Las Vegas Boulevard Central

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Letztendlich sind wir dann doch vollgestopft aus dem Mirage herausgewankt und mussten uns ein wenig die Beinde vertreten. Wir sind als noch ein paar Meter den Strip Richtung Norden gelaufen, haben das Treasure Island und das Venetian von außen gesehen. Morgen wollen wir uns dann auch die Piratenschlacht vor dem Treasure Island ansehen. Das Wynn haben wir uns dann noch von innen angesehen, weil es das neuste Hotel am Strip ist. Gefallen hat uns der als Schicki-Micki Tempel aufgemachte Laden nicht. Die Mindesteinsätze im Casino waren viel zu hoch (Roulette 15$). Dafür findet Frau auf dem Weg ins Casino alles was das Designer-Herz begehrt.

Auf unserem Rückweg haben wir die Casinos auf der Venetian-Seite des Strips abgeklappert um zu schauen, wie hier die Mindesteinsätze beim Roulette liegen. Wir wollen morgen ein bisschen spielen und da muss ja nicht nach 10 Minuten schon alles weg sein. Das O’Shea´s und das Barbary Coast bieten Roulette für 5$ inside / outside oder weniger an. Auch im Bally gab es gegen Mitternacht Tische mit 5$ Limits.

Mal sehen, wie schnell wir unser Budget verzocken. Immerhin ist es morgen doppelt so hoch, heute haben wir ja nicht gespielt – zu müde.


Wrap up

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Gefahrene Meilen: 10
Hotel: Bally´s Las Vegas (Da schau her, ein Palast von Zimmer – immer nach den neuen Zimmern fragen!).

Eindrücke Alex:
Das Outletcenter in Las Vegas fand ich sehr enttäuschend und auch teuer. Hier gab es auch defnitiv weniger Marken als im Camarillo Outlet-Center. Und Bademäntel für Kleinkinder gibt es hier wohl auch nicht – muss ich mir noch ein Alternativgeschenk überlegen.
Die Casinos sind von außen alle anders und toll anzusehen auch die unterschiedlichen Themen sind toll, innen sind sie alle aber gleich aufgebaut, natürlich das ein oder andere Ambiente um das eigentliche Casino drumherum.
Den Pool von Bally’s sind ein einfaches Schimmbecken und ein Spa, zum Entspannen ideal, wer jedoch noch ein Erlebnisbad sucht, ist hier fehl am Platz.
Ich hatte kein Glück beim Spielen. Das Buffet im Mirage ist super!

Eindrücke Mike:
Diese Stadt gefällt mir mehr und mehr. Man findet überall kurzweilige Freizeitmöglichkeiten. Man kann sich z.B. in aller Öffentlichkeit gegen 30$ in eine gläserne Wasser-Massage-Maschine legen und massieren lassen. In Deutschland wäre so etwas unvorstellbar – die Amis haben dafür Geld. Überall lockt der Reiz des Glückspiels. Die Amerikaner schonen tierisch auf Poker abzufahren. Hier ziegt sich ja auch, wer ein echter Mann ist! Das ist auch für das Casino das beste Spiel – einer gewinnt immer und von dem ziehen die Casinos Provisionen ein. Das Buffet war wirklich toll und realistisch betrachtet auch nicht zu teuer – jaaa klar, es gibt auch schon Buffets für die Hälfte – ich weiss ;-) Morgen weren Haus und Hof verzockt. Mal sehen ob sein Schlüssel vom Trailblazer als Einsatz akzeptieren!

USA Westen 2006


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