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Grand Staircase Escalante National Monument

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Nach einem amerikanischen Frühstück „All you can eat Pan Cakes“, durch die ich u.a.mindestens den 3fachen Zuckerschub für den ganzen Tag eingefahren habe (Mike hatte lediglich einen gesunden Melonenmix – der ihm bestimmt dann auch nicht so sehr zu schaffen machte ;-)) ging es weiter über den Capital Reef Nationalpark nach Moab.

Hier ging es zunächst die Route 12 bis Torrey und anschließend durch den Capitol Reef NP auf der Route 24 nach Green River.

Die gesamte Strecke ist als Scenic Drive beschrieben und um einen solchen handelt es sich auch. Beim Grand Staircase Escalante National Monument machten wir kurz halt, um uns über das gesamte Platteau zu informieren zu dem eigentlich alles gehört. Dieses Platteau hatten wir auch bereits auf unserem Hinflug nach LAX schon gesehen und vom Flugzeug aus fotografiert. Es flogen hier auch ständig Flugzeuge über die Region.

Hier gab es mehrere Overlook-Ausfahrten, von denen man soweit man sehen konnte, das Platteau und seine Schluchten und Erhebungen überblicken konnten.

Das Aquarius Platteau konnten wir bereits im Bryce Canyon erkennen und nun standen wir nochmals 1000 Feet höher als beim Rainbow Point auf diesem Platteau und schauten uns die Gegenseite an. Diese Weite kann man eigentlich gar nicht wirklich erfassen.


Capitol Reef National Park

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Weiter ging es dann zum Capitol Reef National Park und ich muss gestehen, der erste Eindruck, den ich hatte war – „das ist aber ein ziemlich großer Steinbruch“ (ich denke Mike ging es ähnlich) – da auch alle Berge, die es auch hier vor allem in rot und grau, später dann auch in weiß gab, von riesigen „Sandhaufen“ umgeben waren.

Die Twin Rocks empfand ich eher bescheiden (klar nach der Kulisse vom Bryce Canyon). Gosseneck Overview war ganz nett und man konnte hier Teile des Capitol Reef NP überblicken.

Beim Visitor Center angekommen erhielten wir die Informationen zu dem Park, sowie ein extra Infoblatt über alle Trails, die gut beschrieben wurden.

Da alle Sehenswürdigkeiten an der #24 liegen und man leicht den Eindruck gewinnen könnte, es handelt sich hier um einen „Drive Thru NP“ entschlossen wir uns nach den Petroglyphen einen kleineren 2-Meilen-Trail zu wandern (Zeit hatten wir auch noch).

Durch die Wanderung selbst, erfährt man m.E. nach auch erst wieder den Capitol Reef NP.


Der Hickman-Bridge-Trail

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Wir hielten wir in der Parkbucht zum Hickman-Bridge-Trail. Hier konnte man sich bevor es losging für 50 C noch eine ausführliche Beschreibung zu dem Trail mitnehmen.

Bei dem Trail handelt es sich um eine Strecke, die sehr gut zu laufen ist, je näher man jedoch der Hickman-Bridge kommt, umso mehr muss man schon darauf achten, wo der richtige Weg durch die Steine führt. Hier wanderten wir auch direkt in das Herz des Capitol Reef und lernten durch die Beschreibung des Trails auch noch etwas zur dortigen Flora und Fauna. Hier gab es sogar einmal einen Vulkanausbruch, immer noch erkennbar an dem Lavagestein, das den Weg des Lavastroms noch deutlich zeigte.

Vom Trail aus kann man auch den Capital Dhome gut sehen.

An der Hickman-Bridge haben wir dann schön gerastet und die Stille genossen, die leider nur von kurzer Dauer war, da eine Gruppe von Senioren die Brücke erreichte.

Auf dem Rückweg kam uns dann – na was wohl? - eine Grundschulklasse entgegen, die auch direkt alle wissen wollten, woher wir den kamen. Die Lehrer wollten vor allem wissen, wie denn der Weg noch so wird.

Alles in allem ein sehr schöner Trail, den man, wenn man ein wenig Zeit noch übrig hat wandern sollte.

Für die, die hier noch mehr Wandern wollen und auch an „fortgeschrittene“ Trails interessiert sind, können von hier aus auch der Navajo Knob Trail und der Trail zum Rim laufen.


und weiter nach Moab

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Nach der Wanderung ging es weiter die 24 bis Green Rivers. War die 24 bis Hankville wirklich eine tolle Strecke, so wurde sie nun schlagartig langweilig. Bis Green Rivers gab es genau 2 Kurven! Anschließend ging es auf der I70 weiter bis endlich die Ausfahrt nach Moab kam.

Endlich erreichten wir dann auch zunächst den Arches NP, nachdem wir zunächst durch die „Dust-Storm-Gegend“ gefahren waren.

Bevor wir in Moab unser Motel (Apache Motel) suchten, statteten wir dem Visitor Center einen Besuch ab, um uns bereits im Vorfeld über den Park und die Trails ausgiebig informieren zu können.

Im Visitor Center gab es einen sehr interessanten Film über die Entstehung des Arches NP und des Cannonlands NP. Eine sehr nette Rangerin gab uns auch noch die Infos zu dem Cannonlands NP und informierte und sehr ausführlich über die NP’s sowie die Temperaturen für die kommenden Tage.

Endlich erreichten wir auch Moab und fanden auch das Apache Motel (naja zumindest sauber und der Pool ist ganz nett). Sehr zum Leidwesen von Mike jedoch ohne Internet – mal sehen wie und wann wir dann unsere Reiseberichte ins Netz stellen können (die Internet-Cafes sind schon geordnet worden und auch die Wireless Lan Verbindungen werden geprüft.

Nachdem wir uns jetzt beim Mexikaner vollgefuttert haben, geht es morgen dann los, den Arches NP zu erkunden.


Wrap up

Gefahrene Meilen: 269
Hotel: Apache Motel Moab (naja … sauber und für Moab günstig – keinerlei Features).

Eindrücke Alex:
Eine ganz nette Fahrt mit „großen“ Ausblicken auf das Escalante Staircase National Monument. Heute gab es vor allem sehr viel Sand, in allen Farbnuancen und die unterschiedlichsten Gebirge zu sehen. Der Capitol Reef NP gefiel mir auch ganz gut, vor allem nach der Hickman-Bridge Wanderung. Nun bin ich gespannt auf den Arches und hoffe vor allem, dass die geplanten Wanderungen machbar sind, d.h., dass vor allem die Temperatur relativ erträglich bleibt.

Eindrücke Mike:
Auch der Capitol Reef NP hat mir gut gefallen. Hier war es auch schon ein bisschen wärmer als im Bryce. Wohl nur ein kleiner Vorgeschmack auf die morgige Tour. Mal sehen, was wir alles machen können. Alles in allem war das ein schöner „Fahrttag“, an dem wir auch einen weiteren tollen Nationapark gesehen haben. Wenn Ihr das lesen könnt, habe ich dann auch tatsächlich Internet gefunden.

USA Westen 2006


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