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Riverside & Weeping Rock Trail |

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Nach
einer ruhigen Nacht und einem „günstigen“ Frühstück fuhren wir erneut in den
Zion NP, um hier noch einen halben Tag mit Wandern zu Verbringen, bevor wir in
den Bryce Canyon bzw. nach Trobic ins Bryce Valley Inn zu fahren, wo wir die
nächsten 2 Nächte verbringen werden.
Heute
war es leider bedeckt und die 50 % Regenwahrscheinlichkeit traf auch zu. Für
heute hatten wir uns vorgenommen, uns einige der „Touristenattraktionen“
anzusehen und je nachdem wie die Zeit
noch reichte, einen etwas längeren Trail zu wandern.
Gesagt
getan – auf gings mit dem Shuttle zum Temple of Sinabawa, der Endstation, von
wo es dann den Riverside Walk bis zu den Narrows entlang des Virgin Rivers
ging. Ein ganz netter befestigter Weg, hoch frequentiert durch viele
Gleichgesinnte in das enge Tal des Virgin Rivers. Die Narrows waren aufgrund
des hohen Wasserstandes und auch der Geschwindigkeit der Strömung gesperrt.
Einige hatten es scheinbar trotzdem versuchen wollen, was aber recht schnell
bei den Rangern über Funk bekannt wurde – ob es hier dann Sanktionen gab oder
darauf hingewiesen wurde, dass man sich damit in Lebensgefahr begiebt (da
innerhalb von 10 min, der Fluss bis auf 4 m ansteigen kann – vor allem bei
Gewitter) haben wir dann jedoch nicht mehr mitbekommen.
Hier
ist man relativ schnell durch und weiter ging es zum Weeping Rock – derm
nächsten stark frequentierten „Trailchen“ zu den Hängenden Gärten – war auch
ganz nett, mir gefielen jedoch die weniger frequentierten Trails wesentlich
besser, bei denen auch einiges geboten wurde und der Weg selbst schon ein
Erlebnis war. Bis hierher haben wir eine Horde Schulkinder vor uns hergetrieben
das Ganze erinnerte mich schon etwas an die eigene Schulzeit, als es bei
solchen Gelegenheiten darum ging, ob mehr Schulkinder oder mehr Japaner die
schönen deutschen Sehenswürdigkeiten bevölkerten. Hier war schon ein bisschen
was los, obwohl heute Montag war.
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Watchman Trail |

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Die
Touri-Trails sind meistens asphaltiert und behindertengerecht. Auf unserem Weg
mit dem Shuttle zurück zum Visitor Center konnten wir dann beobachten, wie der
Shuttel über eine ausfahrbare Rampe zwei Rollstuhlfahrer aufgenommen hat. Das
war für uns als Deutsche doch schon beindruckend. Da spielt Zeit auch keine
Rolle, man ist fertig, wenn die Rollstühle sicher hinter der gelben Linie
stehen (Wie alles andere auch – wenn es vor der gelben Linie steht, geht nix
vorwärts!). Etwas ähnliches hatten schon in San Francisco gesehen, wo ein
halber Linienbus entladen wurde, um einen Rollstuhlfahrer aussteigen zu lassen.
Da kann man sich in Deutschland noch etwas abgucken!
Wir
beschlossen dann, auch noch den Watchman Trail zu wandern. Kaum abseits der
befestigten Wege nahmen sowohl die Anzahl als auch das Alter der Wanderer
rapide ab. Man hatte eine herrliche Aussicht auf die Berge und das Tal. Wir
hatten auch direkt Glück mit dem Wetter. Auf dem Watchman begann es schon ein
bißchen zu Tröpfeln aber das Wetter hielt, bis wir wieder abgestiegen und auf
dem Weg zum Bryce Canyon waren.
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Vom Zion zum Bryce |

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Die
Strecke war ganz nett und in relativ kurzer Zeit ereichten wir auch den Bryce
Canyon. Zuvor haben wir im Red Canyon erste Fotos von den beeindruckend
leuchtend roten Felsformationen geschossen.
Beim
Bryce Canyon NP angekommen beschlossen wir uns direkt die Infomaterialien zu
besorgen um die Trails schon in Erfahrung zu bringen und abends die Tour
festzulegen. Nun regnete es auch in Strömen und es wurde direkt auf 2400 m
empfindlich kalt.
Daher
beschlossen wir dann auch direkt, unser nächstes Motel in Tropic anzufahren,
ein sehr netter Ort, bei dem man den Eindruck hat, das alles irgendwie
zusammengehört. Das ist das erste Motel, das statt Styroporbecher richtige
Kaffeetassen hat! Auch insgesamt macht das Motel einen sehr netten Eindruck –
und nicht weit entfernt kann man lecker Pizza essen. Der kleine Supermarkt
hatte alles im Angebot, hier hatten wir sogar unseren Filler gefunden, mit dem
wir nun aus unseren großen Galonenflaschen in kleinere Flaschen umfüllen
können.
In
etwa zeitgleich mit uns kam hier offenbar eine größere Menge Deutscher an. Im
einzigen Supermarkt des Dorfes wurde ausschliesslich deutsch gesprochen. Unser
Tag hatte übrigens auch so angefangen. Beim Frühstück trafen wir u.a. ein
deutsches Paar wieder, das wir im Sequoia Park gefragt hatten, wo man denn den
National-Park Pass bekommt. Mal sehen, wie sich der Deutsch.Pegel entwickelt,
wenn wir Richtung 95° Fahrenheit Moab weiterfahren.
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Wrap up |

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Gefahrene Meilen: 124
Hotel: Bryce Valley Inn Tropic (gutes Hotel mit Restaurant nur 7 Meilen vom
Park entfernt).
Eindrücke Alex: Heute hatten wir einen
sehr schönen Wandertag bei angenehmen Temperaturen, die vielen Fotos hatten wir
ja bei Sonnenschein einen Tag vorher schon machen können, so konnten wir uns
ganz auf das Wandern konzentrieren, wobei ich persönlich die Trails etwas
abseits des Touristenstroms interessanter fand. Der Bryce Canyon ist nun
wieder etwas völlig anderes – mal sehen was der morgige Tag noch so bringt.
Tropic ist ein sehr netter Ort mit gutem Motel, jedoch ohne Frühstück.
Eindrücke Mike: Auch wenn das Wetter im
Zion National Park heute nicht so super war, so war es trotzdem trocken solange
wir draußen waren. Geregnet hat es eigentlich (wie bisher immer) nur, als wir
im Auto waren. Das nennt man dann Glück. Ich glaube, im Bryce Canyon fühle ich
mich wohl. Tropic gefällt mir. Wer hat denn einen super Tip für einen
Ganztages-Hike für Höhenkranke?
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