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Death Valley

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Nach dem Check out in der Econo Lodge in Ridgecrest machten wir uns nun auf zu unserem Abenteuer ins Death Valley.

Gewappnet mit zusätzlichen 2 Gallonen Wasser ging es los, zunächst den Highway 178 entlang, auf dem meilenweit nichts anders zu sehen war, als der eigene Schatten des Autos, Salzabbau, Wüste und Pflanzen, die auf so einem Boden leben können.

Wir hatten uns vorher schon überlegt in das Tal des Todes über Wildrose hineinzufahren. Die Strecke war relativ gut zu fahren, ab und zu war ein kleineres Stück, dass nicht geteert war. Bei Wildrose entschlossen wir uns dann zu den Charcoal Kilns zu fahren., Die Charcoal Kilns sahen wie Bienenhäuschen aus Stein aus, in denen früher Holzkohle gemacht wurde.


Wildrose Peak Trail

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Hier gab es nun einen Trail zum Wildrose Peak (4,2 Meilen lang), den wir zumindest zum Teil wandern wollten. Der Trail war fantastisch! Es war ein recht schmaler, z.T. steiniger Weg durch die „Pinien“ Haine, wo uns außer Eidechsen niemand begegnete.

Wir liefen bis zum Sattel des Wildrose Peak, wo man einen tollen Blick auf das Death Valley hat. Da wir heute noch mehr auf unserem Programm hatten, machten wir auf halbem Weg kehrt um nun endlich ins Death Valley zu kommen, nachdem wir es nun schon gesehen hatten.

Die Wanderung war sehr angenehm, da es auf dieser Höhe nicht sehr heiß war und ein heftiges Windchen wehte.

Wer den ganzen Trail bis zur Spitze gehen möchte sollte einen halben Tag einplanen.

Nach gut 2 Stunden waren wir wieder am Parkplatz und machten uns zurück über die Schotterpiste Richtung Death Valley.


Augereberry Point

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Unser nächster Stopp war dann Augereberry Point – die Strecke allein ist schon ein Erlebnis und sehr nervenaufreibend. Der Aussichtspunkt lag auf ca. 1961 m und die konnten komplett mit dem Auto gefahren werden (wobei hier Allrad schon voraussgesetzt ist). Die Aussicht war einmalig und wir konnten weit ins Tal des Todes hineinsehen. Genial – die Landschaft kann man sich erst vorstellen, wenn man es wirklich mit eigenen Augen sieht, z.T. total unwirklich.


Stovepipe Wells & Badwater

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Endlich waren wir in Stovepipe Wells Village angekommen, wo wir zunächst zum Mosaique Canyon wollten – ich habe da jedoch dann etwas geschwächelt (da mir diese extreme Hitze nicht sonderlich gut bekam und ich ständig an der Wasserflasche hing) und wir sind umgekehrt, da nun doch noch die bekannten Sehenswürdigkeiten angefahren werden wollten und uns dann doch so langsam die Zeit weglief.

Die Sand Dunes konnten anschließend bestaunt werden und durch die heftigen Winde, waren auch die ein oder anderen kleinen Sand-„wirbelstürme“ zu sehen.

In Furnance Creek endlich angekommen, holten wir uns im Visitor Center noch einige Informationen und fuhren zum Zabriskie Point, wo die ungewöhnliche Felsformationen bestaunt werden konnten.

Eigentlich wollten wir dann vorbei am Artist Drive, Devils Golf Course und Badwater nach Pahrump fahren, aufgrund der längeren Route haben wir dann an Badwater gedreht und sind die #190 zurück gefahren.

Die Gegend um Badwater ist unbeschreiblich und auch die anderen Sehenswürdigkeiten kaum mit richtigen Worten zu beschreiben.

Bei Death Valley Junction war dann bereits Pahrump ausgeschildert und anhand des Schildes konnte man schon die „Spielerfreuden“ erkennen, die einem im Staat Nevada erwarten ;-). Wir hatten uns so gefreut, an einem echten Schild unseren ersten Staatewechsel zu dokumentieren … nix, kein Schild. Casino-Werbung ist wohl genauso gut. Man weiss immer, man ist in Nevada!

Hier gab es dann lecker Mexican Food im Fiesta Mexican einige Meter vom Best Western Motel entfernt, welches wir zum Glück reserviert hatten, da es voll belegt war.


Wrap up

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Gefahrene Meilen: 263
Hotel: Best Western Pahrump (erstes Hotel ohne Internet).

Eindrücke Alex:
Ein fantastischer eindrucksvoller Tag im Death Valley und sehr schöner Wanderung in den Bergen um das Tal des Todes. Ich denke heute war noch ein recht „milder“ Tag, aber mir hat die Hitze doch etwas zugesetzt. Im Death Valley hätte man noch einen Tag dranhängen können, dann aber wirklich alles ausführlich gesehen. Ich denke, die ganzen Eindrücke müssen von mir erst noch richtig verarbeitet werden.
Pahrump ist schon ein erster Vorgeschmack darauf, was uns in Las Vegas noch erwartet (es blinkt hier schon ganz schön), hier kann man sogar an der Tankstelle gamblen.

Eindrücke Mike:
Der Tag war wirklich super. Wir haben viel mehr gesehen und unternommen, als ich dachte. Hoch oben in den Bergen konnte man wirklich prima wandern und der Augereberry Point war einfach nur atemberaubend. Die letzten Meter mit Allrad zum Aussichtspunkt hinauf war für mich mit meiner Höhen- und Fernangst ziemlich anstrengend – Die Aussicht entschädigt aber für alles. In Badwater war heute wohl ein kühler Tag mit so um die 45 Grad Celsius – es war trotzdem unerträglich, obwohl der Wind in Orkanstärke wehte.

USA Westen 2006


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