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Ano Nuevo State Park |

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Nach der dann doch recht
ruhigen Nacht, machten wir uns auf zu unserem landesüblichen kalorienarmen
Frühstück. Wir haben sogar die Waffelmaschine ausprobiert. Es hat aber
irgendwie jeder nur eine Waffel geschafft. Danach haben wir uns auch recht
schnell wieder auf den Weg gemacht. Wir hatten einiges auf dem Plan und wollten
und auch nicht verstressen. Zuerst einmal hatten wir den Ano Nuevo State Park
im Auge. Alex wollte so gern die Seelefanten sehen. In Piedras Blancas war der
Park ja geschlossen, sodass wir als nun von Santa Cruz aus weiter Richtung
Norden fuhren. Nach wenigen Meilen kam dann auch schon das Schild zum State
Park. Wir zahlten unsere 6 Dollar Parkgebühren und auf gings. Schliesslich
wollten wir die in Camarillo heldenhaft erstandenen Wanderschuhe ausprobieren
und einlaufen.
In den Ano Nuevo State
Park führt nur ein Pfand, der später ein wenig sandig wird. Man läift hier direkt durch die Dünen und
gelangt zu den Lagerplätzen der Seelefanten, die in dieser Jahrzeit hier
herkommen, um sich das alte Fell inkl. Haupt abzureiben. Kurt vor dem ersten
Spot wurden wie von einer Rangerin abgefangen, die uns erklärte, dass wohl ein
Seelefant die Schilder nicht gelesen hatte und mitten im ausgewiesenen Weg lag.
So ein Tier kann bis zu 3 Tonnen wiegen und man sollte ihm wirklich nicht zu
nahe kommen. Wir sind dann einen kleinen Umweg über eine alte indianische
Müllhalde gelaufen und kamen dann zum ersten Spot, wo sich eine ganze Menge der
netten Tierchen versammelt hatte. Es war ziemlich kalt, was den Tieren sehr
angenehm ist – sie waren entsprechen aktiv, haben sich bewegt und die Männchen
haben auch ein paar Kämpfe trainiert. Das war ein beindruckendes Schauspiel.
Die Rangerin erklärte uns dann alles notwenige zu den Tieren, woher sie kommen,
was sie hier machen, etc. An einem anderen Spot konnten wir dann noch ein paar
Seelefanten sehen, die weiter an Land gekrabbelt waren. Zum Schluss haben wir
uns noch einen optimalen Weg zum Big Basin Redwood State Park erklären lassen.
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Big Basin Redwood State Park |

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So ausgestattet ging es
dann zurück zum Parkplatz zum und mit einem kleinen Zwischenstop an einer Touri
Tanke weiter zum Big Basin Redwood State Park. Wir haben dann kurzfristig
beschlossen, dem Vorschlag von TomTom zu folgen und statt auf der 1 zurück nach
Stanta Cruz zu fahren, links abzubiegen. Die folgenden Strassen inkl. Highways
No 9 und 236 waren wirklich ein tolles Erlebnis. Serpentinen in den Bergen und
dazu strahlendes Wetter – eine tolle Fahrt! Nach ca. einer halben Stunde kamen
wir dann beim Big Basin Redwood State Park Headquarter
an.
Hier stellten wir fest,
dass wir mit unserem Permit aus dem Ano Nuevo State Park auch hier freien
Eintritt und Parkplatz bekamen. Man empfahl uns den 0,5 Meilen Hike für
Anfänger. Wir waren aber recht gut gelaunt und fühlten uns fit genug für den
Sequoia Hike mit Wasserfall und Loop. Das wären dann 4 Meilen. Für den Anfang
mit dem Ano Nuevo State Park in den Beinen sollte das aber auch reichen. Auch
die Wanderung durch den Big Basin Redwood State Park war ein herrliches
Erlebnis. Im Schatten der riesigen Redwood Bäume war das Laufen auch sehr
angenehm. Die Bäche und Wasserfälle waren wunderschön Das können wir wirklich
nur jedem empfehlen. Da wir nun einen Redwood Wald kennen, können wir uns
später im Sequioa National Park mehr auf die Sport konzentrieren, die uns
brennend interessieren
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Highway No 35 |

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Nach ca. 2 Stunden
Wanderung verliessen wir dann den Big Basin Redwood State Park wieder und
begaben uns über den Highway No 35 Richtung San Francisco. Auch das ist wieder
eine atmenberaubende Strasse, auf der man schon ein wenig Geduld braucht. In
den Bergen geht es ständig durch enge Kurven bergauf und bergab. Obwohl ich
fast immer an die erlaubte Geschwindkeit herankam hingen mit ständig Verfolger
an der Stoßstange. Da fühlt man sich fast wie in Deutschland.
Auf dem Weg nach San
Francisco konnten wir dann an verschiedenen Vista Point ins Tal hinuter
schauen. So lassen sich beindruckende Bilder sammeln.
Ziemlich müde rollten wir
dann in die Stadt ein. Und schwups wurden wir auch schon vom Nebel begrüßt. Sobald
dieser aufzog ging es auch schlagartig mit den Temperaturen bergab.
Dank unserem TomTom
fanden wir dann auch unser Motel sehr schnell. Das Zimmer dauerte dann doch
etwas länger. Das erste Zimmer lag zur Strasse hin und war schon ziemlich laut,
im zweiten Zimmer hatte jemand die Internetbuchse mit einem Hammer bearbeitet.
Der sehr freundliche Rezeptionist zeigte mir dann einfach drei weitere Zimmer,
von denen ich dann ein ruhiges und internetfähiges auswählte.
Nachdem das ausgestanden
wir, machten wir uns noch auf Nahrungssuche. Bei Fisherman´s Wharf fanden wir
auf Anhieb nicht das richtige (Seafood hatten wir ja gestern). So verschlug es
uns dann zu In-N-Out Burger. War auch gut.
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Wrap up |

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Gefahrene Meilen: 133
Hotel: Buena Vista Motor Inn (flexibel, Tiefgarage, große Zimmer).
Eindrücke Alex: Endlich habe ich die
See-Elefanten aus nächster Nähe ansehen können und interessante Erklärungen
über das Verhalten dieser Tiere erfahren. Auch die Wanderung im Big
Redwood Bassin State Park, dem ersten State Park für Redwoods und die schöne
abwechslungsreiche Fahrt waren wunderbar – für mich Erholung pur.
Eindrücke Mike: Ein ganz toller Tag mit
einem super Scenic Drive, zwei sehr unterschiedlichen State Parks und als
Abschluss San Francisco.Wir haben sogar noch ein bisschen von Alcatraz bei
Sonnenuntergang gesehen.
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